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Jose Manuel Durao Barroso

Barroso kandidiert offiziell für zweite Amtszeit

Jose Manuel Durao Barroso ist jetzt auch offiziell Kandidat für eine zweite Amtszeit als EU-Kommissionspräsident. Nach dem Sieg der Konservativen bei der Europawahl stehen seine Chancen besser denn je. Jetzt stellt Barroso Bedingungen: Die Regierungen der EU-Staaten müssten sein "ehrgeiziges Programm" für die Zukunft unterstützten.

"Ehrgeiziges Programm" 09.06.2009

Frau vor Wahlzelle.

Der Fahrplan zum Endergebnis

Die Europawahl ist geschlagen, doch für einige Kandidaten ist das Bangen noch nicht zu Ende. Offen sind noch die Auszählung der Wahlkarten sowie die bundesweite Auswertung der Vorzugsstimmen.

Vorzugsstimmen, Wahlkarten 08.06.2009

Die EU-Wahl ist vorbei.

Weitere Meldungen

Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso.

Die große EU-Jobrotation

Europa hat gewählt und die 736 Sitze im Parlament neu verteilt. Das grobe Ergebnis steht fest, doch in den Details kann sich bis zur konstituierenden Sitzung am 14. Juli noch einiges ändern. Die neue Sitzverteilung hat auch Auswirkungen auf die mächtigsten Positionen in der EU - bis hin zum Kommissionspräsidenten.

Nach der Wahl 08.06.2009

Der "Runde Tisch" mit den Spitzenkandidaten.

ORF-Wahlsendungen als Videos on Demand

Die ZIB2 spezial, der "Runde Tisch" mit den Siegern und Verlierern der österreichischen Europawahl und zahlreiche weitere ORF-Sondersendungen vom Wahlsonntag sind als Videos on Demand verfügbar.

Nachschau 07.06.2009

Grafik der Sitzverteilung im EU-Parlament (Hochrechnung).

Konservative stärkste Kraft, Schlappe für SPE

Die konservative Fraktion im Europäischen Parlament, die EVP-ED, ist bei der EU-Wahl trotz Verlusten als stärkste Kraft bestätigt worden. Sie dürfte 264 Mandate erhalten. Die Sozialdemokraten bleiben zwar auf Platz zwei, sind aber der große Verlierer der Wahl.

EU-weites Ergebnis 07.06.2009

Grafische Darstellung der SPÖ-Wählerstromanalyse bei der EU-Wahl 2009.

SPÖ konnte ihre Wähler nicht mobilisieren

Der SPÖ ist es von allen Parteien am wenigsten gelungen, ihre Wähler zu mobilisieren: 18 Prozent der Wähler, die im Jahr 2004 ihr Kreuz bei den Sozialdemokraten gemacht hatten, blieben am Sonntag zu Hause. Das ergab die Wählerstromanalyse von ORF/SORA.

Wählerstromanalyse 07.06.2009

Leere Wahlzelle

Wer warum nicht gewählt hat

Eines der überraschendsten Ergebnisse bei der EU-Wahl am Sonntag war die Wahlbeteiligung: Mit 42,4 Prozent ist sie auf niedrigem Niveau konstant geblieben und wird nach Einlangen aller Wahlkarten sogar leicht steigen. Laut Umfragen haben vor allem EU-Skeptiker nicht von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht.

Enthaltungen 07.06.2009

Balkendiagramme zum EU-Wahlergebnis

Das Ergebnis im Detail

Die SPÖ verliert fast zehn Prozentpunkte, die ÖVP ist mit 29,7 Prozent vorne, Hans-Peter Martin kann noch einmal klar zulegen: Das ist das vorläufige amtliche Endergebnis der EU-Wahl in Österreich. Für die SPÖ ist das Ergebnis eine historische Schlappe.

Österreich 07.06.2009

Die Spitzenkandidaten Hannes Swoboda (SPÖ), Ernst Strasser (ÖVP), Hans-Peter Martin, Ulrike Lunacek (Die Grünen), Andreas Mölzer (FPÖ), Ewald Stadler (BZÖ).

Das war der EU-Wahlkampf

Am Sonntag wählt Österreich seine 17 Vertreter für das neue Europaparlament. Bei ihren Abschlussveranstaltungen setzten alle Parteien noch einmal auf Mobilisierung und konzentrierten sich auf die großen Themen ihrer Kampagnen.

Endspurt 05.06.2009

Bundespräsident Heinz Fischer.

Fischer ruft zur Wahl auf

Bundespräsident Heinz Fischer hat am Freitag die Bevölkerung ersucht, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen, und Entgleisungen im Wahlkampf gerügt. Er hoffe, dass mit dem Ende des Wahlkampfes "ein neues Kapitel in der politischen Kultur und in der Dialogkultur unseres Landes aufgeschlagen werden kann".

Appell 05.06.2009

Geert Wilders aus den Niederlanden bei der Stimmabgabe zur EU-Wahl

EU-Gegner in Niederlanden auf Platz zwei

Die EU-feindliche Partei des Rechtspopulisten Geert Wilders ist aus der Europawahl in den Niederlanden gestärkt hervorgegangen. Bei allerdings nur geringer Wahlbeteiligung wurde Wilders' Partei für Freiheit (PVV) zweitgrößte politische Kraft des Landes.

Wilders-Partei 05.06.2009

Straßenszene mit Leuten auf der Kärntnerstraße

Unionsbürger als Zünglein an der Waage?

Bei der EU-Wahl gibt es einen bedeutenden Unterschied etwa zu Nationalratswahlen: Auch in Österreich lebende EU-Ausländer dürfen mitbestimmen, wenn sie in der Wählerevidenz stehen - und das sind immer mehr. 30.414 EU-Ausländer sind wahlberechtigt. Sie könnten bedeutenden Einfluss auf den Wahlausgang haben.

30.414 wahlberechtigt 05.06.2009

Der Astronaut Frank de Winne auf der ISS.

Wahlaufruf aus dem All

Mit einer ungewöhnlichen Wahlbotschaft aus dem Weltall will das Europaparlament für eine hohe Wahlbeteiligung werben. In einem Video ruft der belgische Astronaut Frank de Winne von der Internationalen Raumstation (ISS) aus alle Bürger auf, an der Entscheidung teilzunehmen. Auch in Österreich gibt es Videoaufrufe zur Wahl.

Video 04.06.2009

Wolfgang Hiller

"Von 35 bis 55 Prozent ist alles drin"

Gibt es allen Umfragen zum Trotz bei der EU-Wahl eine höhere Wahlbeteiligung als 2004? Ja, glaubt Wolfgang Hiller. Der Leiter des österreichischen Informationsbüros des EU-Parlaments spricht im Interview mit ORF.at über die Tücken bei der Vermittlung von EU-Themen, über den Wahlkampf und darüber, warum der Urnengang so wichtig ist.

Interview 04.06.2009

Eine Hand winkt mit einer EU-Flagge.

Im Rat bestimmt die qualifizierte Mehrheit

Wenn sich 27 Parteien einigen sollen, ist das kompliziert genug. Falls sie dann auch noch unterschiedlich viele Stimmen besitzen, wird es umso schwieriger. Das ist der Fall bei den 27 verschieden stark bevölkerten Mitgliedsländern der EU. Daher stimmt das wichtigste EU-Organ - der Rat der EU - in der Regel mit einer qualifizierten Mehrheit ab.

Abstimmungen 03.06.2009

ORF-Elefantenrunde der EU-Spitzenkandidaten

Schlagabtausch in Elefantenrunde

In der großen ORF-Elefantenrunde haben die Spitzenkandidaten vor der EU-Wahl ihre Positionen noch einmal verdeutlicht. Gestritten wurde über mehr Grenzkontrollen, die Verhandlungen zu einem EU-Beitritt der Türkei und eine Erhöhung der Lkw-Maut. Als der Wahlkampf der FPÖ zur Sprache kam, gingen auch emotional die Wogen hoch.

Diskussion der Spitzenkandidaten 02.06.2009

Wahlkampfgeschenke der Parteien.

Wer hat am 7. Juni die Nase vorn?

Die letzten Umfragen zur EU-Wahl zeigen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPÖ und ÖVP und trotz umstrittener Wahlkampfmethoden starke Gewinne für die FPÖ. Wer hat sich bisher besser präsentiert? Konnten die Slogans und Themen die Wähler überzeugen? Wer wird am Sonntag die Nase vorn haben?

Debatte 115 Kommentare|02.06.2009